Seit jeher üben Flughäfen eine gewisse Faszination auf mich aus. Ich mochte es schon als Kind, vor Abflug noch etwas Zeit zu haben, um durch das Flughafengebäude zu spazieren, auf der Aussichtsplattform einen ersten Blick auf die Flugzeuge zu erhaschen und die Menschen an den Gates zu beobachten. Bis heute hat sich das nicht wirklich geändert. Die Atmosphäre ist eine besondere; im übrigen nicht nur an den Gates zum Abflug. Ich könnte auch Stunden in der Ankunftshalle verbringen und zusehen, wie sich Paare, Freunde und Familien vor Wiedersehensfreude in die Arme fallen. Doch es sind nicht nur die Reisenden, welche die Atmosphäre prägen und diese Faszination in mir auslösen, es sind auch die vielen Flughafenmitarbeiter, Maschinen, Abläufe und – natürlich – Flugzeuge. Und so sehr ich den Innsbrucker Flughafen für seine Beschaulichkeit auch liebe, dieses geschäftige Treiben und stille Beobachten bleibt mir hier ob der Größe leider verwehrt. Umso mehr nutze ich jedoch die Gelegenheit, um die Flughafenatmosphäre am Zielort auf mich wirken zu lassen.

Wenig verwunderlich also, dass ich sofort Feuer und Flamme war, als ich die Einladung an den Flughafen Wien erhielt, um bei einer Tour hinter die Kulissen blicken zu dürfen. Gesagt, getan und so stand ich wenige Tage später – leider ohne Gepäck und echte Boardkarte – am VISITAIR Terminal am Wiener Flughafen.

Austrian Airlines | © individualicious

Nachdem wir durch die Sicherheitskontrolle waren und am Gate wenige Minuten aufs Boarding unseres Flugzeuges Busses warteten, konnte die Tour losgehen. Wir rollten langsam über das Gelände, erhaschten hie und da einen Blick auf einen gerade abgefertigten Flieger und endeten schlussendlich in einem Hangar, wo gerade eine Austrian Airlines-Maschine stand. Was als erstes folgte? Natürlich – ab in den Flieger und die Tatsache nutzen, dass unsere kleine Gruppe die einzigen an Board waren. Wir machten es uns in der Economy Class bequem, übten den Sicherheitsgurt so schnell als möglich mit nur einer Hand zu öffnen und nahmen im Cockpit Platz. Was man eben so macht, wenn einem ein Flieger gänzlich alleine gehört.

Wieder mit festem Boden unter unseren Füßen bekamen wir dann das „Phänomen Fliegen“ ausführlich erklärt, unser Guide war mit Leidenschaft und Herzblut bei der Sache und beantworte jede noch so dümmlich wirkende Frage mit größter Geduld ( – danke dafür!). VISITAIR Touren werden am Flughafen Wien übrigens regelmäßig und für jedermann angeboten und sind die perfekte Gelegenheit, um hinter die Kulissen eines Flughafenbetriebs zu blicken.

Austrian Airlines | © individualiciousAustrian Airlines | © individualicious  Austrian Airlines | © individualiciousAustrian Airlines | © individualiciousAustrian Airlines | © individualiciousAustrian Airlines | © individualiciousAustrian Airlines | © individualiciousAustrian Airlines | © individualicious

Das Highlight des Abends sollte jedoch noch folgen – Flug OS2016 mit Sitzplatz 5D. Was so viel bedeutet wie: Business Class-Dinner in einer extra für uns bereitgestellten Boing767. Wer schon mal Business Class bei Austrian Airlines geflogen ist, weiß, welchen Komfort dies bedeutet. So hatte ich selbst schon einmal das Vergnügen auf dem Flug von Wien nach New York, und wusste, dass das Essen von Do&Co richtig, richtig gut ist. Was ich jedoch nicht wusste, ist die Tatsache, wie sehr sich die Business Class in den letzten fünf Jahren verändert hat und wie komfortabel und modern sie mittlerweile ist. Die Ausstattung ist modern, mit jeglichem technischen Schnickschnack, den man sich wünschen kann: Touchscreen, umfassendes Entertainment-System mit aktueller Musik und Filmen, Steckdose und USB-Eingängen zum Laden der Geräte, Kopfhörer und noch der ein oder anderen Spielerei mehr. Die Sitze sind so richtig bequem und können in Schlafposition zu einem völlig flachen, fast zwei Meter langem Bett umfunktioniert werden.

Und dann ist da eben noch der kulinarische Aspekt der Business Class. Denn bei Austrian Airlines sind so genannte Flying Chefs von Do & Co an Bord, die für das leibliche Wohl in der Business Class sorgen. So wählt man als Passagier nach Antipasti und Suppe zwischen drei verschiedenen Hauptgängen und darf dann auch noch ein Dessert wählen. Und ja, es schmeckt einfach alles richtig, richtig gut. Ungelogen! Bleibt an dieser Stelle nur noch die Kaffeekarte zu erwähnen. Denn gemäß der österreichischen Tradition  darf eine reichhaltige Auswahl an verschiedenen Kaffeespezialitäten auch an Bord nicht fehlen, so dass vom Einspänner über Melange bis hin zum kleinen oder großen Braunen zehn typische Kaffeespezialitäten frisch an Bord zubereitet werden.

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Was mir zum Abschluss zu sagen bleibt? Eigentlich nur eins: Ich. Will. Auch. Business. Class. Fliegen. Zugegeben: es ist Luxus; aber einer, den man sich durchaus auch mal gönnen darf. Weil – wieso auch nicht? Denn eines steht fest: Nach so einem Langstreckenflug kommt man garantiert erholt am Zielort an. Und das kann ja nicht schaden, richtig?

Austrian Airlines | © individualicious

Vielen Dank an Austrian Airlines für die Einladung zu diesem Abend. Ganz besonders möchte ich der Crew dieses Abends danken, die mit einem tollen Service und vor allem aber ihrer Freude zu diesem großartigen Abend beigetragen hat! Weitere Bilder sind unter #myAustrianMoment auf Instagram sowie am MyAustrianBlog zu finden.

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