Es ist, wenn man’s so will, mein Vorsatz für dieses Jahr. Auch wenn das neue Jahr fast schon wieder alt ist und es durchaus eine Überlegung wert wäre, es als Motto für den Rest des Lebens heranzuziehen. Doch eins nach dem anderen.

Einfach machen. Anfang des Jahres bin ich bei Fabian über diese zwei Worte gestolpert. Tagelang spukten sie mir im Kopf herum und wollten mich einfach nicht mehr loslassen. Denn in diesen beiden simplen Worten liegt – für mich – so viel wahres. Denn so sehr ich auch Gefühlsmensch bin und mir mein Bauch meist relativ schnell mitteilt, was ich will, zerlege ich wichtige (ok, auch unwichtige) Entscheidungen gedanklich oft bis ins letzte Detail, bevor ich nach ewigem Ringen mit mir selbst zu einer Lösung komme.

Dabei wäre doch alles so einfach. Einfach machen. Nicht tagelang über Variante X und Möglichkeit Y nachdenken, sondern sich ein Herz fassen und einfach machen. Was soll schon groß schief gehen? Selbst die Entscheidung, unter einem neuen Namen einen blogtechnischen Neustart zu wagen, schleppe ich nun schon seit langer Zeit mit mir herum. Jetzt, wo alles in den Startlöchern steht und ich nur noch die letzten Knöpfe „drücken“ muss, beginne ich von neuem zu überlegen, ob ich hier das richtige tue. Ich werde es aber nicht rausfinden, wenn ich es nicht einfach mache. Mein Bauchgefühl sagt mir schon lange, dass ich es so möchte. Und was soll schon groß schief gehen?

Ich werde also einfach machen. Nicht mehr zu viel nachdenken, öfter mal über meinen eigenen Schatten springen und mehr auf mein Bauchgefühl hören. Denn so lange ich auch über etwas nachdenke – meist komme ich nach einigen Tagen auf den gleichen Entschluss wie mein Bauchgefühl schon von Anfang an wusste. Punkt.

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