Als freie Grafik Designerin entwicklet und gestaltet Sarah Le Donne visuelle Erscheinungsbilder, Websites und Printmedien für Unternehmer und Blogger. Seit einem Jahr führt sie auch ihren eigenen Design Blog! Sarah zeigt alles was sie in ihrer Arbeit und im Alltag inspiriert. Dabei geht es meistens um Design, Mode, Kunst und Inneneinrichtungen. Seit 2 Jahren lebt sie mit ihrem Freund in Stuttgart, aber ihre Heimatstadt Wiesbaden besucht sie immer noch häufig. Wenn Sarah gerade nichts gestaltet, spaziert sie gerne durch die Stadt, trinkt Tee (viel Tee) und backt Cupcakes oder träumt von ihrem nächsten Urlaubstrip.

Was macht Wiesbaden für dich so besonders?

Das Besondere an Wiesbaden ist für mich die Vielzahl an historischen Gebäuden. Klassizismus, Historismus, Jugendstil, es sind auffallend viele Gebäude noch sehr gut erhalten. Das Gebäude in dem ich zuletzt gewohnt habe wurde zum Beispiel bereits 1838 erbaut und war damals eine Kinderbewahranstalt. Solche Geschichten reizen mich an einer Stadt.

Welche Sehenswürdigkeiten muss man in Wiesbaden gesehen haben?

Ich würde mir das Kurhaus anschauen und anschließend durch den Kurpark und den Warmen Damm spazieren. Die Parkanlagen sind besonders in den Sommermonaten wunderschön und im Herbst kann man Unmengen an Kastanien sammeln. Allen Liebhabern von alten Gebäuden kann ich das Rheingauviertel, das Westend oder das Berkirchenviertel empfehlen.

Wo genießt du am liebsten eine Tasse Kaffee?

Da gibt es einige Orte in Wiesbaden. Der Klassiker ist das Café Maldaner in der Marktstraße. Es gilt als das erste Kaffeehaus Deutschlands und wurde vor über 150 Jahren gegründet. Sobald man durch die alte Holzdrehtür tritt, fühlt man sich wie in eine andere Welt versetzt.

Wer es eher amerikanisch und modern mag, der sollte Dale’s Cake in der Nerostraße besuchen. Ein ganz kleiner Laden, der bekannt ist für seine leckeren Cupcakes.

Sehr gerne besuche ich auch das Bastian’s. Neben einer Bäckerei gibt es hier viele Kuchen und kleine Gerichte für Zwischendurch. Mein Favorit: Der Käsekuchen mit Mohn.

Wo kann man Wiesbaden am besten von oben erblicken?

Der bekannteste Aussichtspunkt ist sicherlich der Neroberg. Mein persönlicher Lieblingsort für einen Blick auf Wiesbaden liegt aber direkt in der Innenstadt, am Schulberg. Von der Fußgängerzone aus zum Römertor laufen und hier die Treppe nehmen. Oben angekommen einfach auf den Spielplatz gehen und die Sicht genießen. Am besten holt man sich davor noch eine Currywurst mit Pommes und leckerer Sauce bei der Currymanufaktur, die befindet sich gleich unterhalb des Römertors.

Was ist dein persönlicher Geheimtipp für Wiesbaden?

Als erstes fällt mir da das Caligari ein. Es ist ein Programmkino mit unglaublich gutem Spielplan und wunderschöner Einrichtung, die eher an ein Theater als an ein Kino denken lässt. Seit ich in einer anderen Stadt lebe, merke ich wie sehr mir diese Filmbühne fehlt. Solch ein Kino findet man nicht überall!

Mein zweiter Geheimtipp ist das Xocoatl. Der Laden befindet sich in der Wiesbadener Altstadt, im sogenannten Schiffchen. Hier findet man interessante und hochwertige Schokoladen aus aller Welt. Die Auswahl ist wirklich besonders und ich habe bis heute kein vergleichbares Schokoladengeschäft gefunden. Ich lasse mich hier auch gerne in Sachen Design inspirieren, denn die Schokoladen schmecken nicht nur super, die Verpackungen sehen auch richtig gut aus!

Was ist dein Lieblingsbild aus deiner Heimatstadt?

Warmer Damm, Wiesbaden | © Sarah Le Donne
Warmer Damm, Wiesbaden | © Sarah Le Donne

– Vielen Dank für deine Tipps, Sarah! –

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20/04/2016
Love seeing Sara here! Now i need to google translate haha XD
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    Mela
    20/04/2016
    I hope Google Translate did its job :)
    Antworten

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